Aktuelles vom Böddiger Berg

Jährliche Fahrt nach Eltville

Am 21. Februar 2017 hat der Böddiger Berg Vorstand mit Vorsitzendem Klaus Stiegel und Weinfreunden das Staatsweingut Kloster Eberbach in Eltville besucht. Unser begehrter Böddiger Berg ist fertig und wartet nur noch auf die Flaschenabfüllung. Der erste Schluck und die Feinabstimmung des 2016ner Tröpfchen war schon mal einmalig und verspricht Vieles. Auch hat der Förderverein eine ausreichende Menge an Sekt eingeplant, dieser kommt aber erst später nach Nordhessen.

Böddiger Berg 2017

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Der neue Jahrgang vom Böddiger Berg ist da!

Von vielen lang erwartet, kann endlich die gute Nachricht verkündet werden:
Der Wein des Jahrganges 2015 steht nunmehr zu Verfügung und kann ab sofort bei den bekannten Verkaufsstellen erworben werden.

Die Abfüllung konnte in den letzten Tagen im Hessischen Staatsweingut „Kloster Eberbach“ vorgenommen werden und erbrachte mit rund 8.800 Flaschen ein überproportionales Ergebnis.

Nachdem der Ernteertrag von Oktober 2015 (endlich) mal wieder optimal ausgefallen ist, wurden beim Keltervorgang im Staatsweingut ca. 6.700 Liter Traubenmost gepresst. Diese überdurchschnittlich große Menge hebt sich positiv gegenüber der teilweise mageren Ausbeute der letzten Jahr ab und ermöglicht es, den Freunden und Liebhabern des Böddiger Bergs mal wieder größere Kontingente zukommen zu lassen, um sich den guten Tropfen des nördlichsten Weinberges in Hessen schmecken zu lassen.

Da auch die Qualität im letzten Jahr mit 76° Öchsle einen sehr guten Wert für die dortigen Verhältnisse erreicht hat, erwartet den Kenner wieder ein ausgezeichnetes Produkt, das sich mit seinem unverkennbaren Charakter der nordhessischen Heimat in bekannter Güte und wohlschmeckend geniessen lässt.

Der Wein, der sich gut und problemlos ausbauen ließ, wird diesmal nicht ganz so trocken wie üblich sein, was ihm, allerdings eine elegante, fruchtige Note verleiht, die aromatisch leicht über die Zunge geht und ein ausgewogenes Geschmackserlebnis erwarten lässt.

Wir wünschen allen Freunden und Kennern einen unbeschwerten Genuß des neuen Jahrganges und diesmal wieder öfters eine Gelegenheit, die Rarität aus Nordhessen probieren und genießen zu können.

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Aktuelle Situation am Weinberg

Auch im April 2016 ist der Zustand der Pflege und der Vegetation am Böddiger Berg jahreszeitgemäß auf einem guten Stand. Die Reben sind geschnitten und zurückgebunden und die Knospen stehen kurz vor dem Austrieb.
Der Bodenbewuchs ist kurz geschnitten und in Grenzen gehalten, um den Rebstöcken mehr Nährstoffe zukommen zu lassen. Gemäß einer Bodenuntersuchung wird eine gezielte Düngung mit Phosphor und Magnesium erfolgen, um den Nährstoffgehalt des Bodens zu verbessern und den Pflanzen mehr Kraft und eine optimale Grundlage für die Fruchtansätze und die spätere Entwicklung der Trauben zu geben.

Wir hoffen auch diesmal wieder von unangenehmen späten Nachtfrösten verschont zu bleiben und ohne Frostschäden über die Runden zu kommen. Eine immer passende Witterung mit Regen und Sonne vorausgesetzt, kann dann auf eine erneut erfolgreiche Ernte in 2016 gehofft werden.

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Noch Restbestände vom Sekt Jahrgang 2013 vorhanden

Zuletzt wurde aus der Ernte 2013 Sekt hergestellt, der Ende 2014 ausgeliefert werden konnte. Der in einer anspruchsvollen Schmuckflasche abgefüllte, trockene, aber fruchtig-frisch schmeckende Schaumwein ist champagnerähnlich in Flaschengärung hergestellt und in dem Familienbetrieb Reuter und Sturm in Walluf fachmännisch ausgebaut worden.

Von ursprünglich 1.400 Flaschen sind noch knapp 770 Flaschen vorhanden und können im Direktverkauf erworben werden.

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Wie bereits öffentlich angekündigt (siehe Artikel) in der HNA im Pressespiegel, deutet sich ein Wechsel bei den Felsberger Weinköniginnen an.
Nach 2 erfolgreichen und engagierten Jahren gibt die bisherige Weinkönigin Simone Schnittger die ihr übertragene Würde zurück und mit der noch einzuführenden Königin Karina Hilgenberg und der ihr zur Seite stehenden Weinprinzessin Victoria Hilgenberg treten zwei neue Majestäten die Regentschaft an. Die Inthronisierung ist anlässlich des Weinfestes in Felsberg ( Termin steht noch nicht fest) vorgesehen. Mit Karina wird eine Amtsinhaberin eingeführt, die diese Aufgabe schon einmal wahrgenommen hat.

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Neue Weinkönigin und Weinprinzessin im Amt

Die Inthronisierung der beiden neuen Majestäten ist inzwischen erfolgt und Karina (als Weinkönigin) sowie Victoria (als Weinprinzessin) sind offiziell im Amt.
Beginnend mit der Weinlese 2015 haben die beiden bereits eine Reihe von Verpflichtungen und Veranstaltungen wahrgenommen und sowohl dem Böddiger Berg wie auch die Stadt Felsberg hervorragend vertreten.

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Riesling ersetzt Kerner
Riesling füllt die Lücken


400 neue Weinstöcke für den Böddiger Berg
Von Manfred Schaake

Böddiger. Weitere Verjüngungskur für den nördlichsten Weinberg Hessens: Im Auftrag des Fördervereins Böddiger Berg pflanzt das Homberger Garten- und Landschaftsbauunternehmen Lambrecht 400 neue Weinstöcke. Der Förderverein investiert nach Angaben seines Vorsitzenden Klaus Stiegel etwa 10 000 Euro. Bereits vor zwei Jahren waren ebenfalls für 10 000 Euro rund 430 Weinstöcke gepflanzt worden. Und auch vor sieben Jahren waren neue Pflanzen in den Lavaboden gekommen.

Der ehemalige Felsberger Bürgermeister, der den 24 Mitglieder zählenden Förderverein seit seiner Gründung 1993 führt, spricht von einer Stabilisierung des Bestandes: “Es ist keine Erweiterung der Anbaufläche.” Etwa 4000 Weinstöcke gehören zum Böddiger Berg, auf dem es im Vorjahr eine Rekordernte gegeben hatte – HNA berichtete. Von dem 1,4 Hektar großen Weinberg mit herrlichem Blick ins Edertal und die drei Burgen sind 1,2 Hektar bepflanzt. 70 Prozent der Weinstöcke sind Ehrenfelser. Jetzt aber wird nur noch Riesling gepflanzt. Die zum Schutz grün eingewachsten Hochstämme kommen aus einer Rebschule in Mannheim. “Riesling und Ehrenfelser passen gut zusammen, lassen sich gut gemeinsam keltern”, erläutert Stiegel.

Die Pflanzaktionen der vergangenen Jahre waren notwendig geworden, weil Weinstöcke eigetrocknet oder von Schädlingen befallen waren. Nach Angaben Stiegels gab es Probleme mit der Mauke, “und gegen die Mauke gibt es keine Bekämpfungsmöglichkeit”. Das sei eine von einem Pilz verursachte Erkrankung: “An der Veredelungsstelle bildet sich ein Geschwulst, das ist wie Krebs.”

Ist die Pflanze geschwächt, dringt der Pilz in die aufgerissene Rinde ein. Künftig soll es dazu nicht mehr kommen. War die Veredelungsstelle bei früher gepflanzten Propfreben am Boden, so liegt sie laut Stiegel jetzt 30 Zentimeter hoch. Nach drei Jahren werden sich an den neuen Stöcken spärliche Trauben bilden. “In vier bis fünf Jahren rechnen wir dann mit einer vollen Ernte”, sagt Klaus Stiegel.

An der unteren Seite des Weinberges werden jetzt drei Reihen Kerner durch Riesling ersetzt. Der Kerner, sagt Stiegel, brachte zwar einen guten Ertrag. Die Trauben wurden aber früher reif, “und die Amseln und Waschbären ernteten die Früchte gern schon vor der Weinlese”.

Mit den Pflanzaktionen will der Förderverein Stiegel zufolge ein Zeichen setzen: “Wir möchten den Weinberg fit machen für die Zukunft. Und wir möchten in Zukunft junge Mitglieder werben, die auch Verantwortung übernehmen.”

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Weinlehrpfad und Schutzhütte fertig gestellt (Oktober 2012)

Nach langer Vorbereitung und Planung ist im Juni 2012 der Baubeginn eines Weinlehrpfades und einer Schutzhütte am Böddiger Berg erfolgt. Mit den Bauarbeiten ist unmittelbar nach Eingang des Förderbescheides aus dem europäischen „Eler-Programm“ begonnen worden.

Mit dem Weinlehrpfad werden Besuchern und Gästen bessere Einblicke und Kenntnisse über den Weinanbau und die Rebsorten geboten. Es wurden in der obersten Reihe der Rebfläche jeweils fünf Weinstöcke von 2 Rotweinsorten (Rotburgunder und Dornfelder) sowie 8 Weißweinsorten (u.a. Müller-Thurgau, Riesling, Silvaner und Scheurebe) gepflanzt, die inzwischen alle angewachsen sind.

Auf Schildern und Hinweistafeln werden Ursprung und Entwicklung der jeweiligen Traubensorten dargestellt und mit Text und Bildern unterlegt.

Ingesamt werden dem Betrachter Informationen über den Weinbau allgemein und dem Anbau in Nordhessen geboten, die durch fachkundige Führungen zusätzlich vertieft werden können.

Ein Schmuckstück ist die neue, offene Schutzhütte geworden, die sich harmonisch in die Umgebung einfügt und Platz sowohl für Gäste- und Besuchergruppe bietet wie auch von den Helfern bei der Weinlese genutzt werden kann.

Sie hat ihre Bewährungsprobe bereits bei der Lese 2012 bestanden. Betreut vom Hüttenwart Horst Rietschle kann sie für Führungen und Weinproben genutzt werden.

Mit den neuen Einrichtungen wird der Förderverein einen Beitrag zum Tourismus und Fremdenverkehr im Edertal und speziell der Stadt Felsberg leisten.